Wärme / Kälte-Anwendungen


Heiße Rolle

Die heiße Rolle ist eine physikalische Anwendung aus der Wärmetherapie. Sie bietet die Möglichkeit der lokalen Wärmeapplikation mit gleichzeitigem Massageeffekt.

Der Therapeut behandelt mit einer Rolle, die er vorher aus zwei bis drei kleinen Handtüchern trichterförmig aufgerollt und dann mit sehr heißem bzw. kochendem Wasser durchtränkt hat.

Mit kurzen, aber kräftigen Druckbewegungen wird nun die heiße Rolle an die gewünschte/n Stelle/n des Körpers aufgetragen. Da die Rolle aus mehreren Schichten besteht, werden diese immer wieder abgerollt und die gespeicherte, feuchte Hitze kann aufgetragen werden.

An den behandelten Körperstellen kommt es zu einer deutlichen Mehrdurchblutung. Durch die gut steuerbare Intensität der Anwendung hat der Patient / die Patientin nur eine geringe Kreislaufbelastung mit hoher Wirksamkeit.

 

 

Eis

Kälte betäubt. Physiotherapeutische Kälteanwendungen werden bei schmerzhaften Reizungen bzw. akuten entzündlichen Prozessen lokal durchgeführt. Es gibt kurzfristig und länger andauernde Anwendungen. Schmerzlindernd wirkt dabei u.a. die Herabsetzung des örtlichen Stoffwechsels, weil Blutgefäße verengen, und die Blockierung der Nervenleitung.